24 Stunden Pflege & ambulanter Pflegedienst

Vorteile ambulanter Pflegedienst

Wieso sich für die 24 Stunden Pflege entscheiden?

Pflegebedürftigkeit ist ein wichtiges Thema im Jahr 2016. Die Kluft zwischen jungen und älteren Menschen wurde in den letzten Jahren immer größer. Es werden in Deutschland seit Jahren einfach zu wenig neue Kinder geboren. Auch die Rente für die jetzt arbeitende Generation ist durch den Schwund an Nachwuchskräften in Gefahr. Es gibt immer mehr ältere, statt jüngere Menschen. Auf diese Situation muss sich der Staat in Zukunft vorbereiten.

Pflegebedürftigkeit wird dabei eine große Rolle spielen. Denn durch unseren Wohlstand und die zukünftigen medizinischen Errungenschaften, werden Menschen immer länger leben. Deshalb ist die Versorgung älterer Menschen ein zentrales Thema unseres zukünftigen Lebens. Doch welche Pflege ist eigentlich die richtige. Was unterscheidet eine ambulante Pflege von einer stationären Pflege? Ist ein Pflegeheim für meine Angehörigen die richtige Institution oder sollten meine geliebten Verwandten lieber von zu Hause aus gepflegt werden, ambulant oder durch eine 24 Stunden Pflegekraft?

Diese Fragen werden in Zukunft von elementarer Wichtigkeit sein.

Was versteht man unter ambulanter Pflegedienst?

Pflegebedürftigkeit kann jeden von uns ab einem gewissen Alter treffen. Der ganz normale Alltag kann ohne fremde Kraft einfach nicht mehr so reibungslos bewältigt werden und vieles fällt einem schwerer als früher. Schuld daran sind meist altersbedingte und chronische Krankheiten, sowie körperliche und geistige Einschränkungen. Dann steht die Frage im Raum, welchen Dienst soll ich in Anspruch nehmen? Bei ambulanter Betreuung kommen die Mitarbeiter zu den Betroffenen und helfen bei alltäglichen Aufgaben wie der hauswirtschaftlichen Betreuung, der häuslichen Betreuung, sowie der täglichen Aufsicht.

Der ambulante Pflegedienst unterstützt somit die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein wenig zu Hause. Überdies ermöglicht dieser den Betroffenen den Aufenthalt in ihrer bekannten Umgebung. Durch die Zuhilfenahme eines Pflegedienstes können Angehörige ihren Beruf weiter ausüben. Die Hilfe und besonders darüber hinaus, kann jedoch komplett von einer 24-Stunden Pflegekraft übernommen werden.

Stationäre oder HauskrankenpflegeStationäre Pflege – eine gute Alternative?

Eine stationäre Pflege ist dann möglich, wenn eine häusliche Betreuung nicht mehr gewährleistet werden kann. Der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft ob eine stationäre Unterbringung in Frage kommt. Bei einer Pflegestufe III entfällt eine Prüfung. Wurde die stationäre Pflege genehmigt, dann zahlt die Krankenkasse die vollständige Unterbringung in einem Pflegeheim. Der Sachleistungsbetrag hängt von der jeweiligen Pflegestufe ab.

Die Pflegesätze können bei unterschiedlichen Pflegeheimen variieren. Bei den Krankenkassen kann man Listen mit Preis- und Leistungsvergleichen anfordern und sich per mail schicken lassen. Das sogenannte Heimgeld, also der monatlich zu überweisende Betrag an das Pflegeheim, fällt jedoch immer höher aus als der Pflegesatz der Pflegekasse. Denn zu den ursprünglichen Pflegekosten kommen noch Kosten für die Verpflegung, die Unterbringung und für besondere Leistungen. Diese Mehrkosten müssen von der betroffenen Person selbst übernommen werden. Gesetzlich darf die Pflegekasse auch gar nicht mehr als 75 % des Heimentgelts bezahlen. Neben der vollständigen stationären Betreuung kommt bei manchen Patienten auch eine teilstationäre Betreuung in Frage. Hierbei zahlt die Pflegekasse auch für die jeweilige Pflegestufe.

Pflegeheim, Altenheim oder Altenwohnheim

Grundsätzlich gibt es in Deutschland drei verschiedene Arten von Heimtypen. Diese unterscheiden sich in wesentlichen Punkten voneinander. In einem Pflegeheim leben die Bewohner meist in Einzel- oder Doppelzimmern. Eigene Möbel dürfen häufig mitgebracht werden. In einem Pflegeheim wird eine umfassende Betreuung und hauswirtschaftliche Bewirtung gewährleistet. In Altenheimen leben die Bewohner in eher kleineren Appartements. Diese erfahren eine hauswirtschaftliche Unterstützung und pflegerische Betreuung. Im Gegensatz dazu leben in Altenwohnheimen die Menschen relativ eigenständig in kleineren Wohnungen. Diese besitzen meist auch eine eigene Küche, somit können die Mahlzeiten ohne Anwesenheit der anderen Bewohner eingenommen werden.

24 Stunden Pflegedienst – Welche Vorteile bieten sich?

Bei der stationären Pflege muss der Pflegebedürftige sein gewohntes Umfeld verlassen. Er muss sich an das Leben in einem Heim gewöhnen und auch mit anderen fremden Menschen seinen Alltag erleben. Die Gewöhnung an eine fremde Umgebung ist für viele ältere Menschen eine enorme psychische und geistige Herausforderung. Zudem erfolgt der Dienst hier in einem Alten- oder Pflegeheim immer nach einem strikten Zeitplan. Für die Betreuung der einzelnen Personen bleibt deshalb nur sehr wenig Zeit, da der Tagesablauf bereits schon feststeht. Überdies haben die Betroffenen meist keine feste Ansprechperson, weder im Alten- und Pflegeheim, noch beim ambulanten Pflegedienst, da die Angestellten für sehr viele Pflegebedürftige verantwortlich sind.

Bei einer 24 Stunden Pflege hat man immer eine feste Person um sich, zu der man Vertrauen aufbauen kann und die immer als Ansprechpartner für den Pflegebedürftigen und die Angehörigen da ist. Die 24 Stunden Pflege bietet die Möglichkeit, dass der Betroffene in den gewohnten eigenen vier Wänden bleiben kann und trotzdem gepflegt wird. Bei geringeren geistigen und körperlichen Einschränkungen und einem guten sozialen Umfeld kann hierbei der Alltag auch individueller gestaltet werden. Die Pflegekräfte können auch die Familienmitglieder bei alltäglichen häuslichen Aufgaben unterstützen. Dazu übernehmen die Mitarbeiter auch die medizinische Hilfe der betroffenen Person.

Möglichkeit der 24 Stunden Pflege

Ähnlich wie bei der stationären Pflege, ist es auch beim nicht-stationären Dienst möglich, eine vollständige und intensive Pflege und Betreuung zu bekommen. Überdies noch viel intensiver, persönlicher und deutlich preiswerter. Dies wird gewährleistet durch das Konzept der 24 Stunden Pflege. Hierbei kann der Betroffene in seinen eigenen vier Wänden bleiben und bekommt trotzdem einen umfassenden Pflege- und Betreuungsservice durch teils Fachkräfte wie Krankenpfleger/innen, Altenpfleger/innen und sogar Ärzten. Mindestvoraussetzung für die Arbeit als 24 Stunden Pflegekraft sind eine oder zwei durch von früheren Angehörigen und Betroffenen bestätigte positive Referenzen und Empfehlungen über einen mehrmonatige Einsatz als 24 Stunden Betreuerin. Die meisten Betreuer/innen ohne speziellem Fachexamen können auf eine jahrelange Erfahrung in der 24 Stunden Pflege & Betreuung zurückschauen. Die in der Regel aus Osteuropa stammenden Pflegekräfte ziehen meist in einem separaten Zimmer bei dem Betroffenen ein. Diese dienen als feste Ansprechpartner und unterstützen die Person bei der persönlichen Hygiene, der Mobilität und bei der Ernährung. Es werden werden gemeinsam Termine wie Arzt-, Friseur-, Krankengymnastikbesuche wahrgenommen.  Der Tagesablauf richtet sich im Gegensatz zu dem eines Heimes, nach den persönlichen Vorlieben und Anforderungen der zu pflegenden Person und ist somit auch deutlich intensiver, individueller und persönlicher. In den letzten über 17 Jahren gab es nur sehr wenige Ausnahmen (Besondere Erkrankungen und kurz darauf folgender Sterbefall) bei dem sich der Zustand des Betroffenen nicht deutlich verbesserte als dieser eine 24 Stunden Pflegerin beauftragte und im gewohnten Umfeld alt werden durfte. In den Alten- und Pflegeheimen bauen die Betroffenen in der Regel sehr schnell ab und sind relativ isoliert und perspektivlos.

Zu vielen Betreuerinnen haben wir bereits seit über 10 Jahren Kontakt und führen einen teils privaten und freundschaftlichen Umgang.

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